+++Mailand+++Monaco+++Nizza+++Verdonschlucht+++Béziers+++Toulouse
Etwas verspätet und mit fiebernden Grüßen aus dem Coronalager! Aber erst mal zurück zum Anfang der letzten Woche:
***Von Nina***
Abendessen in Mailand und Frühstück in Nizza. Mit dieser Dekadenz wollten wir in in unsere 9. Reisewoche starten.
Gut, das Abendessen ist dann irgendwo hinter Mailand und die Fahrt nach Nizza ein einziger Stau, sodass wir 2 Std vor Nizza in einem Hinterhofcafé an einer Hauptstraße ein Croissant verspeisen. Aber erst mal hört sichs doch gut an.
Um Mailand kurz zusammenzufassen:
Gucci, Prada, Louis Vuitton, Chanel, Mailänder Dom.
Der Dom immerhin ist wirklich beeindruckend. Sehr groß. Weiß. Mit vielen Zacken auf dem Dach.
Da man in Mailand angeblich shoppen geht und wir nicht auffallen
wollen, machen wir einfach mit. In 2 Einkaufszentren genießen wir die
angenehme Klimakälte und decken uns mit neuen Klamotten ein. Allerdings
nicht von den obengenannten Marken. Dafür reicht weder unser Budget,
noch unser Geschmack aus.
Bela begeistert sich auch nicht für Designermode.
Der
folgende Tag, an dem wir uns Monaco und Nizza antun wollten, gestaltet
sich, wie gesagt, als ein einziger Stau. Dazu setzt ein ordentlicher
Starkregen ein, der den Reichtum und Protz der Monegassen etwas
verblassen lässt.
Als wir gut 2-3 Stunden später im Schrittempo
aus dem Stadtstaat rausfahren, habe ich immernoch nicht begriffen, warum
ein Mensch hier jemals freiwillig hinfahren sollte, wenn er nicht
gerade vor hat Steuerzahlungen im Heimatland zu "umgehen". Dafür soll
sich's ja lohnen...
Irgendwo hier im Getümmel muss ich wohl mal zu tief Luft geholt und damit die Coronaseuche unter uns dreien verteilt haben.
Bevor wir das merken, machen wir aber noch einen Stopp an der Schlucht von Verdon.
In unsere Unterkunft hat Bela endlich wieder Kontakt zu Gleichaltrigen. Hier wohnt das Baby Tia (5 Monate, 20 kg, Doggen-Sonstwas-Mischling) die Bela eine Menge Spaß macht, auch wenn er zweimal mal richtig mit Schmackes von ihr umgerannt wird. Hoffentlich haben wir sie und ihre wirklich netten Eigentümer nicht auch verseucht...
Die folgenden Tage verbringen wir dann fiebernd und leidend auf einem Campingplatz in der Nähe von Narbonne, direkt am Meer, welches ich nur einmal kurz zu sehen bekomme. Den Rest der Zeit ists mir einfach zu elend. In der Hitze und mit unseren Symptomen vergeht uns glatt der Reisepass.
Insbesondere Bela macht uns mit 3 Tagen Fieber, das immer wieder über 40° steigt, wirklich Sorgen. Ein Krankenhausbesuch beruhigt uns zumindest ein wenig. Um komplett beruhigt zu sein, hätten wir das Personal wohl besser verstehen müssen. Man spricht hier auch mit guter Ausbildung "ne pas d'anglais"...
Immerhin finden wir dann noch einen Mann, der uns aus Mitleid in seinem Appartement aufnimmt, in dem wir uns in den Folgetagen auskurieren.
Mit einem Abstecher in Carcassonne, verweilen wir nun für das Wochenende in Toulouse bei Anna und Jerome (Christians Cousine mit Mann.








Freu mich, dass es Euch wieder besser geht. Schön, wie wenig Furcht Bela vor Tieren hat. Und für die letzten Etappen eine nur noch entspannte Zeit wünschen Euch Simone und Achim
AntwortenLöschenDas geht der Frau aus dem Hügelland auch so. Schön Euch auf dem Foto wieder lachen zu sehen und die restliche Fahrt möge einfach leicht und entspannt sein und immer einen schönen Platz im Schatten 💛
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