Sonntag, 10. Juli 2022

Woche 9 und 10

 +++Mailand+++Monaco+++Nizza+++Verdonschlucht+++Béziers+++Toulouse

Etwas verspätet und mit fiebernden Grüßen aus dem Coronalager! Aber erst mal zurück zum Anfang der letzten Woche:

***Von Nina***

Abendessen in Mailand und Frühstück in Nizza. Mit dieser Dekadenz wollten wir in in unsere 9. Reisewoche starten.
Gut, das Abendessen ist dann irgendwo hinter Mailand und die Fahrt nach Nizza ein einziger Stau, sodass wir 2 Std vor Nizza in einem Hinterhofcafé an einer Hauptstraße ein Croissant verspeisen. Aber erst mal hört sichs doch gut an.
Um Mailand kurz zusammenzufassen:
Gucci, Prada, Louis Vuitton, Chanel, Mailänder Dom.
Der Dom immerhin ist wirklich beeindruckend. Sehr groß. Weiß. Mit vielen Zacken auf dem Dach.

Da man in Mailand angeblich shoppen geht und wir nicht auffallen wollen, machen wir einfach mit. In 2 Einkaufszentren genießen wir die angenehme Klimakälte und decken uns mit neuen Klamotten ein. Allerdings nicht von den obengenannten Marken. Dafür reicht weder unser Budget, noch unser Geschmack aus.
Bela begeistert sich auch nicht für Designermode.



Der folgende Tag, an dem wir uns Monaco und Nizza antun wollten, gestaltet sich, wie gesagt, als ein einziger Stau. Dazu setzt ein ordentlicher Starkregen ein, der den Reichtum und Protz der Monegassen etwas verblassen lässt.

Als wir gut 2-3 Stunden später im Schrittempo aus dem Stadtstaat rausfahren, habe ich immernoch nicht begriffen, warum ein Mensch hier jemals freiwillig hinfahren sollte, wenn er nicht gerade vor hat Steuerzahlungen im Heimatland zu "umgehen". Dafür soll sich's ja lohnen...

In Nizza steigen wir ungeplant in einem überteuerten Appartement ab und verschieben die Erkundungstour auf morgen. Wir werden von einer sehr schönen Altstadt überrascht und können uns bei Sonnenschein nun endlich davon überzeugen, warum die Côte d'Azur ihren azurblauen Namen trägt.


Irgendwo hier im Getümmel muss ich wohl mal zu tief Luft geholt und damit die Coronaseuche unter uns dreien verteilt haben.
Bevor wir das merken, machen wir aber noch einen  Stopp an der Schlucht von Verdon.




In unsere Unterkunft hat Bela endlich wieder Kontakt zu Gleichaltrigen. Hier wohnt das Baby Tia (5 Monate, 20 kg, Doggen-Sonstwas-Mischling) die Bela eine Menge Spaß macht, auch wenn er zweimal mal richtig mit Schmackes von ihr umgerannt wird. Hoffentlich haben wir sie und ihre wirklich netten Eigentümer nicht auch verseucht...


Die folgenden Tage verbringen wir dann fiebernd und leidend auf einem Campingplatz in der Nähe von Narbonne, direkt am Meer, welches ich nur einmal kurz zu sehen bekomme. Den Rest der Zeit ists mir einfach zu elend. In der Hitze und mit unseren Symptomen vergeht uns glatt der Reisepass.
Insbesondere Bela macht uns mit 3 Tagen Fieber, das immer wieder über 40° steigt, wirklich Sorgen. Ein Krankenhausbesuch beruhigt uns zumindest ein wenig. Um komplett beruhigt zu sein, hätten wir das Personal wohl besser verstehen müssen. Man spricht hier auch mit guter Ausbildung "ne pas d'anglais"...
Immerhin finden wir dann noch einen Mann, der uns aus Mitleid in seinem Appartement aufnimmt, in dem wir uns in den Folgetagen auskurieren.

Mit einem Abstecher in Carcassonne, verweilen wir nun für das Wochenende in Toulouse bei Anna und Jerome (Christians Cousine mit Mann.





2 Kommentare:

  1. Freu mich, dass es Euch wieder besser geht. Schön, wie wenig Furcht Bela vor Tieren hat. Und für die letzten Etappen eine nur noch entspannte Zeit wünschen Euch Simone und Achim

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  2. Das geht der Frau aus dem Hügelland auch so. Schön Euch auf dem Foto wieder lachen zu sehen und die restliche Fahrt möge einfach leicht und entspannt sein und immer einen schönen Platz im Schatten 💛

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