Sonntag, 26. Juni 2022

Woche 8

+++Zerovnica+++Kobarid+++Gardasee+++Comersee+++

 ...von christian...

Slowenien präsentiert sich uns wieder einmal als unterschätztes Reiseland. Schroffe Berge und wunderschöne Gebirgsseen waren mir bekannt, aber es gibt auch ein zwei Höhlen die es echt wert sind, sich in diesem Land etwas mehr Zeit zu lassen.  

Zum einen die Krizna Jana. Mitten im Wald kündigt sie sich durch einen kalten Luftstrom an. Der Eingang in die Unterwelt wirkt wie ein Verließ. Nur mit Guide und Taschenlampe bewaffnet ist es möglich diese zu besichtigen. Es herrschen 8 Grad. Passend zu den wilden und zerklüfteten Gängen passt die Vorstellung, dass hier Skelette vom  Höhlenbären gefunden wurden. Einem über drei Meter großen und über eine Tonne schwerem, aber zum Glück ausgestorbenem, Ungetüm.  

 


Die Postojna-Höhle ist da ganz anders. Die Besucher werden, nach Sprache sortiert, mit einer kleinen Bahn in die Tiefe gefahren. Einem Festsaal gleich präsentiert sich die perfekt ausgeleuchtete Tropfsteinhöhle. Vollkommen surreal und wunderschön.   Einzig die festgelegten und asphaltierten Wege geben dem Auge halt.  

Das Baby erprobt hier die Akustik:


In diesem unterirdischen Paradies lebt der Grottenolm. Ein weißes, aalartiges und blindes Tierchen, dessen Erscheinung genauso unästhetisch ist wie der Name selbst. In Slowenien kann man also beides haben. Höhlenbär und Grottenolm.   

 



Wir fahren weiterhin sehr gut mit der Idee uns Stellplätze auf einem Bauernhof zu suchen. So frühstücken wir also zwischen Rehen, riechen die Schweine und wandern zwischen Kühen und Schafen. Der Hund ignoriert uns und die Katze ist nen Arsch. Aber auch egal - sind ja eh alles Wauwaus.   

 
Nina peitscht sich ihren Adrenalispiegel beim Rafting in die Höhe. Das ist aber nichts im Vergleich zu ihrer Begegnung mit einer Kreuzotter. Das hat sie nur knapp überlebt. Wäre schade gewesen und ich hätte mich bestimmt geärgert.   
 
Am Gardasee arbeiten wir weiter an unserer Verwahrlosung beim Campen. Es fallen Sätze wie: "Such dir ne trockene Stelle und setzt dich endlich auf die Decke - dann können wir frühstücken wie ganz normale Menschen!" oder "Weißt du was das Baby da kaut? Ist das schon wieder ein Zigarettenstummel?" 

 

Abends machen wir uns immer hübsch (indem wir uns feste Schuhe anziehen und das Baby ne Windel bekommt) und gehen essen. In Italien wird nicht selbst gekocht. Viel zu geil diese Gnotschies, Matscheronies und Broscheddas.   
 
Wenigstens einen Punkt auf meiner bucket-list kann ich abhaken. Ein Besuch im Motoguzzi-Museum am Comersee.   

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Anbei noch ein paar Eindrücke von unserem Camperleben:

 
Unsere Leseecke: 

Die Küche:

Das Bad:






Sonntag, 19. Juni 2022

Woche 7

 +++Peruca Lake (Kroatien)+++Krka Nationalpark+++Insel Pag+++Insel Krk+++Bauernhof bei Zerovnica (Slovenien)+++

... von christian... 


Woche 7 ist vorbei - Halbzeit.  

Sieben Wochen lang durften wir den Balkan kennen lernen. Städte, Seen, Flüsse, Berge. 

Sieben Wochen durften wir uns besser kennen lernen und dem Baby beim Wachsen zuschauen. Das ist für uns wahrscheinlich einmalig, aber auch: 

Sieben Wochen lang nur wir drei. Kaum andere Leute. Kaum Zeit alleine. Das ist  dann auch mal eine andere Art der Herausforderung. Doch bevor sich der Lagerkoller breit machen kann, reisen wir weiter.  

So treibt es uns in den Krka-Nationalpark im Süden von Kroatien. "Langsam starten" in diesem vom Tourismus erprobten Land. Nicht gleich an die Küste, wo Menschenmassen wie auf der Perlenschnur aufgereit irgendwelchen sichtbaren oder unsichtbaren Gesetzmäßigkeiten folgen. So dachten wir.   

Der Nationalpark ist wunderschön. Man läuft über Holzstege, nebenan Wasserfälle und unter dem Steg lauern Forellen auf das was aus dem Taschen der Besucher fällt.  Wie so vieles auf Reisen ist es hier ganz schön, wenn nicht die anderen Besucher wären. Wir reihen uns ein, geben uns andere Namen, die nach Berlin Marzahn klingen und machen Fotos von uns, wo man eben Fotos macht. Bloß nicht auffallen. Das ist die Vorbereitung auf das, was noch kommt.    


 

Ein paar Kilometer weiter gibt es den Roski Wasserfall. Hier ist es anders schön. Weniger Menschen und weniger Regeln. Eine Höhle berichtet über das Leben der Steinzeitmenschen. Plötzlich muss ich an einen Kumpel aus Berlin denken.   


Wir machen Halt auf der Insel Pag. Diese verläuft parallel zur Küste, ist nur über eine Straße und über eine Fähre erreichbar und somit ne Alternative zur Küstenstraße auf dem Festland. Ein kleiner niedlicher Campingplatz direkt am Meer soll es sein. 

Abends kommen die Mücken. Wir müssen das Baby opfern, damit sie uns einigermaßen in Ruhe lassen.  Dafür bekommt es seinen eigenen Pool. Ratzfatz wärmt sich hier das Wasser auf und das Baby sorgt selbstständig dafür, dass es konstant bei 37 Grad bleibt. Wir gehen lieber ins Meer und halten uns von diesem Moloch fern. Viel zu ekelhaft, was es da veranstaltet.  

 


Das ist der beste Schnorchelspot überhaupt und Nina möchte überhaupt nicht mehr raus aus dem Wasser. Sie ist nun Spezialistin für Seegurken.   


Nach zwei entspannten Tagen zieht es uns auf die nächste Insel namens Krk. Eigentlich wollte ich hier tauchen gehen, aber die Tauchcenter sind genauso voll wie die Campingplätze. 

"Deutschland muss leer sein, denn Deutschland ist hier..." murmelt sie von der Fahrerseite. Ganz im Süden ist noch was frei. Das ist kein Campingplatz, sondern ein Campingdorf. Eigentlich viel mehr eine Campingkirmes. Es ist einfach sich über die Piefigkeit einer solchen Anlage aufzuregen, ohne zu akzeptieren, dass man hier nicht Beobachter sondern Teil des Events ist. 

"Du stehst nicht im Stau - du bist Stau!" 

So siehts nämlich aus, und deswegen will ich mich über diesen selbst gewählten Platz gar nicht aufregen und erwähne deshalb nicht die Menschenmassen am Strand, die all ihren über mehrerer Jahre zusammengekauften Plastikschrott ans Ufer schieben, ohne den ein Meeraufenthalt fast nicht möglich wäre. Wenn ihnen noch was fehlt, warten 4 km Promenade darauf leergekauft zu werden. Ich sag auch nichts über das Bierbike, welches man sich ausleihen könnte. Und auch nicht über den Pool voller Eltern und deren Brut. Die Karaokeband ("Son of a preacher-man", "Pretty woman") war so freundlich öfter mal eine Pause einzulegen. 

Ich will auch nicht ablästern über die Deutsche, deren Camp super chaotisch aussah, deren Balg die halbe Nachbarschaft unterhielt und zu deren Krönung sie am Ende noch versuchte den überteuerten Preis zu drücken, weil der versprochene aber nie benötigte Wasseranschluss nicht direkt am Platz sondern erst am Nachbarplatz auffindbar war. (Nina R.)   

"Du bist Stau."

Lagerkoller. Da war er wieder.    




OK, wir müssen planen. Was wollen wir noch machen? Wie wollen wir die nächsten Wochen verbringen. Zur Haupturlaubszeit an den Haupturlaubsspots am Meer die Ruhe und Einsamkeit zu suchen ist sinnlos. Also fahren wir ins Inland nach Slovenien. Wir finden einen wunderschönen Ort. Einen Bauernhof mit Hunden, Kühen, Katzenbabys, Küken und Hühnern. Oder wie sie das Baby zusammenfasst: "Wauwau".
Im Hintergrund tuckert ein Traktor und wir planen die nächsten Touren.



Sonntag, 12. Juni 2022

Woche 6

 ***Von Nina***

Mostar ist schön! Es wurde während des Bosnienkriegs in den 90ern stark zerstört und das ist bis heute sichtbar. Die Stadt ist weiterhin getrennt. Auf einer Seite des Flusses leben die Bosniaken (die muslimischen Bosnier) und auf der anderen Seite die bosnischen Kroaten. Das merkt bzw sieht man auch, wenn man durchläuft.
Schon 2018 hat uns der Sniper Tower beeindruckt, ein ehemaliges Bankgebäude, auf dem die bosnischen Kroaten Scharfschützen platziert haben, um die Gegenseite zu beschießen. Um so merkwürdiger ist das Gefühl jetzt unseren Belaprinzen im Buggy davor zu sehen.

 


 

Sowohl in Mostar als auch in Sarajevo, unserem nächsten längeren Aufenthalt, scheint der Krieg noch allgegenwärtig. Unzählige Wohnhäuser sind voller Einschusslöcher und insbesondere in Sarajevo reiht sich ein Friedhof an den nächsten.
Die unzähligen weißen Steine zeigen zumeist Todesdaten zwischen 1992 und 1995.


 

Die Vorstellung, dass fast jeder Erwachsene hier noch aktive Erinnerungen an den Krieg haben dürfte, ist heftig. Die Museen, die wir uns dazu anschauen, verschonen einen nicht mit Bild- und Tonaufnahmen aus dieser schrecklichen Zeit.
Im Unterschied zu den verwackelten Schwarz-Weißaufnahmen aus dem 2. WK, ist hier alles in Farbe und wirkt wesentlich näher. Unzählige Bilder von Leichen, auch von Babys und Kindern, hängen in Großformaten an den Wänden. Daneben laufen Videos mit Interwies von Müttern, die beschreiben wie sie ihre Söhne und Männer vor dem Massaker von Srebrenica entrissen bekommen haben. Dazwischen krabbelt Bela auf dem Boden herum (was ein mulmiges Gefühl) und beschwert sich lauthals, weil ihn das alles anödet. Feingefühl hat er nicht, dieser Bengel! Dabei hatten wir ihm mehrfach alles erklärt und er hat sogar die Dokus mit uns geschaut...

Einerseits ist es beeindruckend wie bunt gemischt die Kulturen in Sarajevo nebeneinander leben. Es gibt ca 70 Moscheen, die teils in unmittelbarer Nähe zu orthodoxen und christlichen Kirchen und Synagogen stehen. Es laufen voll verschleierte Frauen in Burka, neben jungen Frauen in bauchfreiem Top.
Andererseits ist bekannt, dass dieser Frieden auferzwungen ist und unter der Oberfläche weiterhin Bosniaken, Kroaten und Serben durchaus Feinde sein können. Die Museen, die wir hier besuchen, zeigen nur eine Seite - die der Muslime.
Dass auch Serben und Kroaten zu Tode kamen, wird nicht erwähnt. So werden als Täter auch nur Milosevic, Mladic und Co erwähnt.

Am Krieg kommt man also nicht vorbei, wenn man durch Bosnien, das am meisten geschädigte Land auf dem Balkan, reist.

Uns hat es hier, trotz oft bedrückender Bilder, super gefallen. Wir waren vielfach lecker essen, Bela war ein Türoffner auch zu solchen Männern, die zunächst nicht freundlich wirkten und zum Rest sowieso. Sarajevo hat für mich etwas mystisches, das ich sehr mag. Der Fluss, der nach Regenfällen rot gefärbt ist und dazu die Muezzingesänge, die sich über die Dächer legen und die muslimischen Bürger zum Gebet rufen.

 




Wir sehen uns eine der Moscheen an. Was soll ich sagen... Ein großer Raum, der komplett mit Teppich ausgekleidet ist. Ein idealer Ort, um Bela krabbeln zu lassen. Hält man ihn davon ab, kann man sich von der hervorragenden Akustik beeindrucken lassen. Mir reicht dieser eine Moscheebesuch. So ein Kopftuch steht mir einfach nicht!

 



 

Nun geht es weiter Richtung kroatische Grenze.  Diesmal reisen wir etwas nördlicher ein und hoffen dem Massentourismus noch zu entkommen. Vor uns liegen einige Stunden Fahrt. Bela, der ungünstiger Weise immer mehr eigenen Willen entwickelt, den wir bisher nicht schaffen zu brechen, wird das nicht gefallen. Mal sehen wie weit wir heute kommen....

Ich möchte nicht unerwähnt lassen welche (meist tierische) Hindernisse und auf den Straßen hier öfters begegnet sind. Von der riesen Blindschleiche konnten wir leider kein Bild machen.

 


 

Wir finden noch vor der Grenze einen Platz zum Wildcampen, direkt an einem großen See in der Nähe von Tomislavgrad. Es ist sehr stürmisch und kühl. Die Wellen sind so hoch, wie man es sonst nur vom Meer kennt. Daher ist Baden an diesem Abend keine Option aber der Platz ist super schön.



 

Am Campingplatz in Kroatien finden wir uns erneut an einem richtig schönen See wieder. Es sind kaum Gäste da und Badewetter haben wir auch. So geht diese Woche entspannt zu Ende. Ich könnte jetzt noch mehr langweiliges Zeugs schreiben, stattdessen wünsch ich euch allen einen schönen Restsonntag! Bela macht's sich in der Hängematte bequem.

 



















Sonntag, 5. Juni 2022

Woche 5

 +++Petrovac+++Kotor+++Herceg Novi+++Dubrovnik+++Mostar+++

...von christian... 


*****vorab: Ich habe heute Geburtstag! Gratuliert mir bitte!*****

Gefühlt 1000 Serpentinen trennen die Küstenstadt Kotor und den Lovcen Nationalpark, mit seinem höchsten Berg Štirovnik (1749m). Hinter jeder Kurve wartet eine spektakuläre Aussicht. 

 


Kurz vor Kotor erreichen wir auf einer Anhöhe unser Nachtlager. Es ist kein offizieller Platz, aber zumindest so bekannt, dass schon zwei weitere Vans hier stehen. Hier hat man einen wunderbaren Ausblick auf eine Bucht und viele freilaufende Tiere vom benachbarten Bauernhof. Das ganze Programm. Hunde, Schweine, Kühe und Hühner. Alles um uns herum.

 



Nina ziert sich noch ein wenig, weil sie die Tiere nicht einschätzen kann und bleibt kurz im Auto sitzen. "Stadtgeschwür" denke ich und mach mich daran die Picknickdecke auszupacken. Wir haben leckeren Rotwein und Schinken vom Bauern unterwegs gekauft. Mehr für mich. Bis dieses riesen Hängebauchschwein zum Angriff übergeht... Es wittert das frische Brot und lässt nicht mehr locker. Kein Händeklatschen, schreien oder drohen hält es davon ab. Ich verprügelt es mit dem Weißbrot, was nicht sonderlich effektiv und demzufolge wenig erfolgreich ist.
Kurzum - ich kann ein Ablenkungmanöver zünden, indem ich etwas altes Brot opfere um noch die Tomaten zu sichern und stürme in den Van. Diese dumme Sau macht es sich auf unserer Decke bequem. Ninas "Jetzt hattest du aber auch Schiss!" ist so gar nicht hilfreich. Ok, dann bleib ich im Van. Das schlechte Gewissen, dass ich schon wieder Fleisch esse heute abend, ist wie weggeblasen.
Nachts werden wir mehrfach von den Glocken der Kühe, die direkt an unserem Auto grasen, wach. 



Kotor überrascht mit einer wunderschönen verwinkelten Altstadt und vergleichsweise wenig Touristen. Die Strasse bis kurz vor die kroatische Grenze führt an der Bucht von Kotor entlang. Direkt am Wasser. Durch kleine und grössere Orte. Kein Wunder, dass gefühlt jede Strasse in Montenegro eine "Panoramic-view-road" ist.

Wir steuern den erstmöglichen Strand in Kroatien an um dort zu frühstücken. Es stellt sich heraus, dass es nen FKK- Strand is. Bela zieht mit. Ich bin da raus. Sollen die ihren Schweinkram ohne mich machen.

Wir fahren auf einen Campingplatz kurz vor Dubrovnik. Die Reiseleiterin hat, entgegen meiner Annahme, plötzlich doch mehr Bock auf Camping, statt auf Pension.

Abends schauen wir oft Dokus über die  jugoslawischen Kriege, um dieses ganze Wirrwarr um Jugoslawien und die Nachfolgestaaten besser zu verstehen. (Recht empfehlenswert übrigens: 

https://kurier.at/mehr-platz/es-ist-verdammt-kompliziert-das-jugo-einmaleins/401752779 

und 

https://m.youtube.com/watch?v=6T0SkTzP86s) 


Das beeinflusst auch unseren Sprachgebrauch:
Das Baby entwickelt sich prächtig, es lernt ständig neue Dinge.
BALKAN er allerdings noch nicht spielen. Wenn er nach mir kommt, hat er da auch ein schwere SERBE anzutreten. Braungebrannt wie ein MONTENEGRO war ich in meinen früheren Urlauben immer der Erste am Volleyballplatz. Ich habe das sehr geliebt. Mein HERZEGOWINA wird ganz schwer, wenn ich daran denke. Egal jetzt. Genug der ALBANheiten.

Der Ausflug nach Dubrovnik startet mit dem Boot vom Campingplatz. Das Baby ist aufgrund des starken Wellengangs sichtlich irritiert, versucht sich aber nicht anmerken zu lassen und lächelt steif.
Nichts gegen Dubrovnik. Eine einmalig schöne Altstadt mit vielen Cafés und Restaurants erwartet uns. Viele verschlungene Gassen, viele Treppen. Macht richtig Bock mit Kinderwagen. So schwitzen wir uns durch die Gassen, was wir allerdings nicht als unangenehm empfinden, da die Stadt voller weißer, dicker Briten und damit der Standard eh schon recht niedrig ist. Eine Wohltat fürs Ego.







Dem Baby schneiden wir die Locken ab. Es schwitzt sich sonst kaputt. Plötzlich sieht es so erwachsen aus. Man möchte mit ihm direkt einen Finanzierungsplan besprechen und Verträge zum Unterzeichnen geben. Es wirkt auch gleich viel souveräner, wie es sich regelmässig die Steine in den Mund steckt und droht diese zu verschlucken.
Plötzlich macht es seine ersten Schritte. Wir jubeln. Der halbe Campingplatz mit uns


Nun sind wir in Bosnien und campen kurz vor Mostar bei unglaublich gastfreundlichen Menschen, die uns mit Obstteller, Kuchen und Wein begrüßt haben. Dass tagsüber 35° sind, macht alles etwas anstrengend, aber da ich heute Geburtstag habe, übernimmt Nina alle unangenehmen Aufgaben und ich schaue lächelnd zu wie sie schwitzt.
Der recht kalte Fluss direkt am Campingplatz entschädigt für einiges. Für morgen nehmen wir uns Mostar vor, wo wir 2018 bereits mit den Fahrrädern waren... Bei den gleichen Temperaturen. Unvorstellbar eigentlich..